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Problematisches Miteinander von Staat & Kirche

Beim "kab-Cafe" am 9. Juni wurde über ein besonders bedrängendes Problem, den kriegerischen Angriff Putins auf die Ukraine, diskutiert,

Johannes Labner

Das Kennenlernen von bisher nicht näher bekannten Personen, aber auch das Benennen von subjektiv empfundenen Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft ist das Veranstaltungsmotiv für das“ kab-Cafe“, zu dem letzten Donnerstag ins AndritzerBegegnungsCentrum (ABC) von der KAB-Steiermark bereits zum zweiten Mal eingeladen wurde. Dabei war für die Diskussionsteilnehmer Putins kriegerischer Angriff auf die Ukraine eines der bedrängendsten Probleme unserer Tage.

Ausgehend von einem Dia-Vortrag über eine Russlandreise, die Veranstaltungsleiter Johannes Labner 2008 von Petersburg über den sogenannten „Goldenen Ring“ nach Moskau unternahm, kam auch das enge Verhältnis von orthodoxer Kirchenführung mit der russischen Staatsführung kritisch zur Sprache, das auch aus früheren Jahrhunderten in der Geschichtsforschung dieses Landes dokumentiert ist. KAB-Diözesanvorsitzender Martin Hochegger, der erst kürzlich eine Studienreise in Afrika absolvierte, warnte vor den weltweiten Auswirkungen dieser Aggressionspolitik, die neben dem Leid für die unmittelbar am Kriegsgeschehen Betroffenen vor allem die Lebensmittelversorgung von Millionen unbeteiligter Menschen in der südlichen Erdhälfte bedrohen.

 

Die Veranstaltungsreihe des „kab-Cafes,“ die sich als Einladung zum „kritisch - aktiv - begegnend“es Gespräch über Gott & die Welt versteht, soll im Herbst im nördlichen Grazer Seelsorgeraum weitergeführt werden. Nach der „KA-Fronleichnamsakademie“ zum Thema „Arbeit neu denken“ am kommenden Mittwochabend (15. 6. ab 19 Uhr im Auditorium Joanneumsviertel) wird es am Abend des 22. September im AndritzerBegegnungsCentrum eine Diskussionsveranstaltung der Katholischen Arbeiter:innen Bewegung über die Aktualität der Christlichen Soziallehre geben.

 

Johannes Labner
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