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TOXISCHE MÄNNLICHKEIT HÖHLT DEMOKRATIE & MENSCHENRECHTE AUS

Brutalisierung, Blutrituale & Backlash in Richtung 19. Jahrhundert. Warum toxische Männlichkeit eine Gefahr für unsere Gesellschaft ist.

Wir laden zur Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 12. März in das Kulturzentrum Minoritensaal (Mariahilferplatz 3, 8020 Graz) ein.

by Fibonacci Blue from Minnesota

Der US-Amerikaner Jack Donovan zeichnet in seinem Bestseller „Der Weg der Männer“ ein Wunschbild für die neue weiße Männerwelt, die sich in Horden organisieren, mit Blut- und Jagdritualen ihre phallische Gemeinsamkeit feiern und über Frauen, Kinder, Schwarze und Schwächere herrscht.
Dazu ist auf einer Website der rechtsextremen "Alt-Right"-Bewegung namens „Daily Stormer“ Folgendes zu lesen: „Wir wollen, dass Frauen wieder den Status haben, den sie im 19. Jahrhundert hatten, bevor der Feminismus unsere Zivilisation ruinierte.“
Die Auseinandersetzung mit der Alt-Right-Bewegung ist lohnenswert, weil es enge Verbindungen zwischen der Identitären - Bewegung in Österreich, Deutschland und Frankreich und den US-amerikanischen „Alternativen Rechten“ gibt. Sie verbinden dabei offenen Rassismus mit einer radikalen Ablehnung des Feminismus, der Bestärkung rigider Geschlechterrollen und der Zurückweisung einer politischen Korrektheit. Darüber hinaus verwenden sie eine zynische Bildsprache, äußern sich provokant in den Medien und nehmen so Einfluss auf die demokratische Kultur und politische Debatte. Prominente Geschlechterforscher:innen sind eingeladen, über diesen Backlash zu referieren und mit Expertinnen aus dem sozialen und feministischen Bereich zu sprechen.

Mit Moderatorin Elke Edlinger diskutieren:

Ellie Scambor, Männer- und Geschlechterforscherin
Sandra Kocuvan, Women Action Forum Graz
Anneliese Pieber, KAB, Neustart
Christoph May, Männerforscher, Autor

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