Das Miteinander von ehrenamtlichen Kräften und öffentlichen Einrichtungen bei der Absicherung eines sozialen Mindest-Status aller Bürger eines Staates gerade in Zeiten beschränkter Finanzmittel in Gemeinden und Ländern sei wertvolle Ergänzung des Sozialstaates: Dies betonte gestern die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr bei einem weiteren KAB+Nachmittagsdialog, zu dem KAB-Vorstandsmitglied Johannes Labner ins Andritzer Bezirksamt eingeladen hatte. Mehr denn je gelte es, auf die vielschichtigen Bedürfnisse und Nöte der Menschen genauer hinzusehen und entsprechend zu handeln. Dies unabhängig von persönlichen, politischen oder religiösen Überzeugungen – so die Bürgermeisterin der zweitgrößten Landeshauptstadt in Österreich, die sich auch für mehr Toleranz und gegenseitige Aufmerksamkeit im mitmenschlichen Umgang aussprach.