Widerspruch zu einem menschenrechts-verletzenden Konzept der Friedens-Sicherung durch bloße Androhung von Gewalt & Vernichtung kam auch beim kürzlichen KAB+Dialog im Andritzer Bezirksamt zur Sprache, zu dem Johannes Labner diesmal Dieter Kurz von "Pax Christi Steiermark" eingeladen hatte. Bei der Vorstellung dieser kirchlichen Friedensbewegung erinnerte Mag. Kurz u.a. auch an die beim letzten Weltfriedenstag von Papst Leo XIV. ausgesprochene Erwartung,"daß jede Diözese Bildungswege in eine Gewaltlosigkeit, Vermittlungsinitiatiaven bei lokalen Konflikten und Willkommensprojekte fördern kann, um die Angst vor dem Anderen in eine Gelegenheit zur Begegnung verwandeln".
Herzliche Einladung zur Veranstaltung "Demokratie stärken - jetzt!"
Impuls, Austausch und Diskussion
mit Mag. Anna Hollwöger, DI Barbara Sima-Ruml in Vertretung von Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Pascal Günsberg, BEd MEd
DO, 21. Mai, 17:00 – 18:30
Pfarrsaal St. Andrä, St.-Andräplatz 1, 8020 Graz
„Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus“, besagt Artikel I des österreichischen Bundesverfassungsgesetzes. Doch was heißt das in der Praxis? Welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es, und wie können wir sie wahrnehmen? Was wünschen wir uns von Politik, Religion oder Interessensvertretungen? Und welche Initiativen braucht es noch, damit wir demokratische Strukturen stärken können? Demokratie – das sind schließlich wir alle.
Moderation: Dr. Anna Steiner (Sonntagsblatt)
Die Veranstaltung ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten unter: kab@graz-seckau.at, Tel.: 0676/8742-2326
Veranstaltet von: KAB Steiermark in Kooperation mit Katholische Jugend Steiermark
Im Anschluss laden wir zur Agape auf dem St. Andräplatz (bei Schönwetter)
Einblick in die Arbeit der diözesanen „Stabsstelle für Prävention von Missbrauch und Gewalt“ gab es kürzlich beim monatlich im Andritzer Bezirksamt veranstalteten KAB+Dialog: Dabei informierte die Theologin & Sexualpädagogin Mag.a Ingrid Lackner über diese, von der österreichischen Bischofskonferenz geschaffenen Einrichtung, die vorausschauend Fehlhaltungen im kirchlichen Bereich verhindern und den tatsächlich in der Vergangenheit betroffenen Opfern helfend zur Seite stehen will. Bei der anschließenden Diskussion wurde u.a. auch an die lebensfördernde Bewertung der Sexualität erinnert, wie sie auch im Konzilsdekret über „Die Kirche in der Welt von heute“ (GAUDIUM ET SPES) positiv zum Ausdruck kommt...
Prävention heißt hinschauen statt wegschauen, Grenzüberschreitungen aufzeigen, Betroffenen beistehen und sie unterstützen das Unrecht zu benennen und Hilfe zu holen.
Nach sieben Jahren, also fast zweieinhalb Perioden im Amt, übergibt Anna Wall-Strasser den KABÖ Vorsitz an ihren Nachfolger Hubert Gratzer.
Die KABÖ Bundeskonferenz wählte am vergangenen Samstag, den 14.3.2026 in Wien ihren neuen Bundesvorsitzenden einstimmig für die kommenden drei Jahre.
Doch zunächst wurde in einem Festakt am 13.3. im Rahmen der 75 Jahr-Feier der KAB Österreich im Stephanisaal die langjährige Bundesvorsitzende Anna Wall-Strasser mit der goldenen KAB-Ehrennadel „Brot &Rosen“ ausgezeichnet.
Zum Internationalen Tag des freien Sonntags erinnert die Allianz für den freien Sonntag Österreich daran, wie unverzichtbar dieser gemeinsame Ruhetag für das soziale Gefüge, die Gesundheit und die Lebensqualität in unserer Gesellschaft ist. Seit 25 Jahren setzt sich die Allianz Österreich dafür ein, dass der freie Sonntag nicht ausgehöhlt, sondern geschützt und gestärkt wird – als verlässlicher Anker in einer zunehmend beschleunigten Welt.
Die Bedeutung partei-unabhängiger Medien für die Zukunft der Demokratie kam gestern auch beim KAB+Dialognachmittag im Andritzer Bezirksamt mit dem langjährigen KLEINE-ZEITUNG-Journalisten Dr. Ernst Sittinger pointenreich zur Sprache. Der seit über vier Jahrzehnte tätige Journalist, der nunmehr selbstständig arbeitet und sich in den letzten Jahren auch als gefragter Kabarettist einen Namen gemacht hat, wies aber auch auf die Herausforderung in der Zeitungs-Branche hin, die neben der üblichen Beachtung der Wirtschaftlichkeit durch die zunehmende Digitalisierung und KI-Einsatz gegeben sei. Mehr denn je sei in einer Demokratie auch die kritische Begleitung dieses Wandels durch den Staatsbürger ein Gebot der Stunde...
Mit großer Trauer vernehmen wir vom Tod Bischof Maximilian Aicherns.
Er war für uns der Arbeiterbischof schlechthin. Als Jugendlicher war er fasziniert von Kardinal Joseph Cardijn und engagiert in der Katholischen Arbeiterjugend (KAJ). Er war dabei, als tausende junge Arbeiter:innen die schweigenden Kerzen für die Christen und Christinnen in kommunistischen Ländern in der Basilika in Mariazell aufstellten und gelobten, sie erst anzuzünden, wenn diese Länder frei sind.
Als Bischof blieb er dieser Berufung treu. Dies zeigte sich in seiner Anwesenheit bei vielen Begegnungen der KAB, wo er an zahlreichen Bundeskonferenzen teilnahm und die Ehrenamtlichen ermutigte und unterstützte.
Er war Initiator und Motor für die Erstellung des Sozialhirtenbriefes 1990 und ein stetiger Unterstützer des Betriebsseminars in Linz, des Bildungshauses der Arbeitnehmer:innen.
Mit Bischof Maximilian verlieren wir den Sozialbischof, der soziale Gerechtigkeit forderte und auch an der Seite der Gewerkschaft dafür einstand. Er war - ganz im Sinne von Kardinal König - ein Brückenbauer zwischen Arbeiterschaft und Kirche.
Auch nach seiner Emeritierung erhob er noch oft seine Stimme und wurde bis zuletzt nicht müde bei den Menschen zu sein.
Dankbar für alles, die Katholische Arbeitnehmer:innen Bewegung Österreich.