Zum 80. Todestag des KAJ-Aktivisten und später von der Kirche zum Seligen erhobenen Marcel Callo fand am 22. März neben der Gedenkveranstaltung im „Haus der Erinnerung“ in St. Georgen an der Gusen und dem abschließenden Gottesdienst in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen auch am Vormittag eine thematische Führung mit Rudolf Haunschmied vom Gedenkkomitee Gusen statt, die den Leidenswegs des französischen Fremdarbeiters im der damaligen SS-Tötungsmaschinerie den Teilnehmern beklemmend bewusst machte.
Unter den Teilnehmern der Führung durch die durch die ehemaligen SS-Lagerstätten war auch auch Erzbischof von Rennes, Mgr. Pierre d''Ornella. Dieser bezeichnete den Seligen Marcel Callo in seiner Ansprache bei der Gedenkfeier als „Apostel der Brüderlichkeit „der vor 80 Jahren das Licht der Hoffnung in der Finsternis der nationalsozialisten Barbarei erstrahlen ließ“. Er dankte der Diözese Linz für diesen „Tag mit Marcel Callo“ und schloss seine Ansprache in einer Gott sei Dank veränderten Zeit mit einem Appell für uns alle: „Möge wir gemeinsam ermutigt werden, das Licht der Hoffnung in unserer Zeit erstrahlen zu lassen“...
Möglichkeiten des gemeinsamen Wirkens von Christen und Sozialdemokraten für die Sicherung von Menschenrechten, Bewahrung der Schöpfung, Aufrechterhaltung des Friedens und der Toleranz auch anderen Meinungen gegenüber standen gestern beim 6.KAB+Nachmittagsdialog mit dem ehemaligen Grazer Kulturstadtrat Karl-Heinz Herper zur Diskussion.
Die Allianz für den freien Sonntag Österreich begrüßt die Initiative der Europäischen Kommission, gesetzgeberische Maßnahmen zu fairem Telearbeiten (früher Homeoffice) und einem Recht auf Ruhezeiten zu prüfen. Diese Maßnahmen bieten eine wichtige Gelegenheit, den wachsenden Herausforderungen der Digitalisierung und Telearbeit zu begegnen und gleichzeitig die Rechte der Arbeitnehmer:innen auf Gesundheit, Sicherheit und eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu gewährleisten.
Im Februar war der Theologe, Kabarettist und Cartoonist Josef Promitzer Gast bei KAB+ - Dialoggespräch in Andritz. Schon als Kind und Jugendlicher hat er viele positive und auch lustige Erfahrungen mit Kirche gemacht. Daher wollte er mehr darüber wissen und studierte Theologie.
Sehr zur Freude der Anwesenden gab er einige Kostproben seiner Imitationskünste (wie etwa das herzhafte Lachen unseres Bischofs, das er täuschend echt nachahmen kann) und auch einige Nummern aus seinen Kabarettprogrammen, mit denen er in vielen Pfarren unserer Diözese schon für gute Stimmung gesorgt hat. So hat er beispielsweise eine eigene "Universum-Sendung" über die Katholiken geschrieben.
Auch ernste Themen wurden angesprochen. Josef Promitzer ermunterte zu mehr Gelassenheit und vor allem auch dazu, sich nicht von negativen Meldungen vereinnahmen zu lassen, sondern auch die vielen positiven Erfahrungen gut wahrzunehmen. Wir Christen haben allen Grund, aufgrund der "Frohen Botschaft" auch positiv in die Gesellschaft zu wirken.
Auch, wenn sie zu den kleineren KA-Teilorganisationen zähle, so habe sie dennoch eine starke Wirkkraft, würdigte Anna Hollwöger die Arbeit der steirischen Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB) am Samstag, dem 18. Jänner. Die Generalsekretärin der Katholischen Aktion (KA) begrüßte und war zugleich eine von über 40 Teilnehmenden am Studientag im Kleinen Arbeiterkammersaal in Graz.
.In einer Welt des Säkularismus, der Pluralität der Gesellschaft, des Individualismus sollten Kirchen das Evangelium mehr gemeinsam verkünden, um glaubwürdig zu sein: So der ehemalige Superintendent der evangelischen Kirche in der Steiermark, Prof. Ernst-Christian Gerhold beim gestrigen 4. KAB+Nachmittagsdialog in Graz-Andritz. Da durch die zunehmende Digitalisierung die persönliche Begegnung immer schwieriger werde, brauche es neue Formen und Wege der Evangelisation . Die Ausführungen des Referenten zum Thema „Ökumene – quo vadis“ lösten unter den von KAB-Vorstandsmitglied Johannes Labner ins Grazer Bezirksamt eingeladenen Gästen eine angeregte, animierende Diskussion über „Gott & die Welt“ aus…